Coronabedingt kann heuer zum Ehrentag des Pasinger Wahrzeichens keine Andacht und keine Prozession stattfinden.

Tag der Pasinger Mariensäule – feierliche Lichterprozession und Segnung

Sommer 2015: Inschrift zu Ehren Mons. Schuster
Herbst 2014: Mariensäule im frischen Glanz
Herbst 2014: Marienstatue blickt jetzt nach Osten
Herbst 2014: Wiederaufstellung der Mariensäule
Herbst 2014: Aufbau der Mariensäule
Frühjahr 2014: Abbau der Mariensäule
Herbst 2010: Ewiges Licht vor der Mariensäule
1903: Pasinger Marienstatue
1903: Pasinger Marienplatz, Blickrichtung Nordost
 

Am Samstag, den 25. Oktober 2014 wurde der alljährlich statt­findende Tag der Pasinger Mariensäule heuer in besonders feierlichem Rahmen begangen. Anlass dazu war die Wieder­errichtung der Mariensäule auf dem neugestalteten Marienplatz. Zentrum und Herzstück des Platzes ist nun die Mariensäule als sichtbares Zeichen eines lebendigen und gelebten Glaubens.

Weit über 500 Menschen haben sich dazu in der Pfarrkirche Maria Schutz eingefunden, um zusammen mit Weihbischof Engelbert Siebler und Pfarrvikar Bernhard Busch zunächst in einer Andacht diesen Tag zu begehen. Viele Fahnen­abordungen der Pasinger Vereine sowie Vertreter des öffentlichen Lebens, darunter Staatsminister a.D. und Landtags­abgeordneter Dr. Otmar Bernhard, die Stadträte Heike Kainz, Christian Müller und Johann Sauerer, der Leiter der Polizeiinspektion Pasing Michael Lutz, die Bezirksausschuss­vorsitzenden Romanus Scholz und Sebastian Kriesel zeigten mit ihrer Anwesenheit ihre Verbunden­heit mit Pasing und seinem herausragendem Wahrzeichen, der Mariensäule. Besonders gefreut hat sich der Verein Pasinger Mariensäule e.V. darüber, dass der befreundete „Nachbarverein“ aus Obermenzing, der Verein Freunde Schloss Blutenburg e.V. so zahlreich vertreten war, um gemeinsam dieses große Ereignis zu feiern. Der Vorsitzende Andreas Ellmaier, Professor Johannes Wittmann und Kurt Müller-Brand – beide in Begleitung ihrer Gattinnen – äußerten sich anerkennend über die gelungene Neugestaltung des Platzes, in dessen Zentrum die Mariensäule nun steht.

Nach einer nachdenklichen und ermahnenden Predigt von Weihbischof Siebler zum Thema: Glauben und Zeit formierte sich die Lichter­prozession, die dann zum Marienplatz und der Säule zog. Wie immer wurde die Prozession umsichtig von Polizei, Technischem Hilfswerk und Rotem Kreuz begleitet. Die Landes­hauptstadt München hat mit Blumen­schmuck und Willi Fries mit Kandelabern, die er zur Verfügung stellte, für eine festliche optische Umrahmung gesorgt. An der Säule sprach dann Weihbischof Siebler einen besonderen Segen für den Platz und die Mariensäule. Mit dem Lied „O Maria, Gottes Mutter, hohe Frau in unsrer Mitt“, dessen Text  Chordirektor Fischalek eigens zu diesem Anlass zur Melodie eines alten südmährischen Marienliedes verfasst hat, fand die liturgische Feier an der Mariensäule ihren Abschluss. Danach sprach die Vorsitzende des Vereins Pasinger Mariensäule e.V. Maria Osterhuber-Völkl den Dank an alle Helfer aus und erinnerte an die maßgeblichen Personen, die die Errichtung der Mariensäule am Marienplatz im Jahr 1980 erst möglich gemacht haben. Allen voran Monsignore Georg Schuster und Stadtrat Wilhelm Dietl, beide leider schon verstorben, sowie an Toni Kopfmiller und Altstadtrat Thomas Schmatz. Bedauerlicherweise hielt das Wetter nicht bis zum Ende der Feierlichkeiten, so dass der Abschluss mit der Bayernhymne stark verregnet war.

Im Anschluss luden die Pfarrei Maria Schutz und der Verein Pasinger Mariensäule e.V. noch zu einem Empfang im Vereinsheim des Würmtaler Stamm ein, um den Tag noch in geselliger Runde ausklingen zu lassen.